Begehungen / Begehungsmodell

§ 77a. (1) ASchG:

In Arbeitsstätten mit bis zu 50 Arbeitnehmern hat die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung in Form von Begehungen durch eine Sicherheitsfachkraft und durch einen Arbeitsmediziner zu erfolgen.

Regelmäßige Begehungen haben sowohl durch eine Sicherheitsfachkraft als auch durch einen Arbeitsmediziner, nach Möglichkeit gemeinsam, zu erfolgen:
1. in Arbeitsstätten mit 1 bis 10 Arbeitnehmern: mindestens einmal in zwei Kalenderjahren,
2. in Arbeitsstätten mit 11 bis 50 Arbeitnehmern: mindestens einmal im Kalenderjahr.

Bei Begehungen müssen alle Aspekte von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in der Arbeitsstätte berücksichtigt werden.

Die gewonnenen Ergebnisse müssen erforderlichenfalls zur Mitteilung von Missständen führen und in den Vorschlägen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zum Ausdruck kommen. Der Zeitaufwand für diese Begehung hat sich nach dem zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgabe der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung erforderlichen Ausmaß zu richten.

Darüber hinaus sind weitere Begehungen je nach Erfordernis beispielsweise

zu veranlassen.

 


 

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